MGV Concordia Heiden 2009Samstag, 30. Mai 2009, 19:20 Uhr
Inhaltsverzeichnis
05. BZ-Bericht "Singen in Florenz"
04. BZ-Bericht "Wir sind Menschen, die gerne singen"
03. BZ-Bericht "Sänger mit Fangemeinde"
02. BZ-Vorbericht zum Jahreskonzert am 15. März
01. BZ-Bericht von der Generalversammlung
Samstag, 30. Mai 2009, 19:18 Uhr
05. Singen in Florenz
Chorgemeinschaft reist in die Toscana
Heiden. Dass sich die Sänger der Chorgemeinschaft Groll (CG) auf ihre Reise in die Toskana freuen, klingt bei den Gemeinschaftsproben im Vereinslokal des MGV Concordia Heiden bei jeder Note mit. Noch singen sie nur von "dolce vita" und "bella Italia".
Doch vom 6. bis 13. Juni sind die Sänger in Italien vor Ort. Neben stimmungsvollen Liedern haben die Reisenden geistliche Musik im Gepäck - und das nicht ohne Grund, wie CG-Vorsitzender Hans-Bernd Beumling erklärt. Einer der Höhepunkte der Konzertreise unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll, ist die musikalische Gestaltung einer Messe in der Kirche Santa Maria Novella in Florenz sowie ein Konzert in der romanischen Basilika San Giovanni, der ältesten Kirche Luccas, Taufkirche des Komponisten Giacomo Puccini.
Schon bei Gedanken an die Toskana bekommen die Reisenden glänzende Augen, und im Geiste sehen sie eine sanft gewellte Landschaft, Zypressen, die Akzente setzen. "Die Nachfrage war groß", berichtet Beumling. 102 Teilnehmern, darunter einige Gäste aus den befreundeten Groll-Chören, fliegen am 6. Juni Richtung Süden - Pisa/Florenz. Die Konzertreise besteht aus zwei Schwerpunkten: Florenz und Umgebung sowie "Sonne, und Sand und Meer" an der Riviera.
Florenz gehört mit Rom und Venedig zu den drei bedeutendsten Kunststätten Italiens. Kaum eine andere Stadt hat so sehr das Recht auf die Bezeichnung "Europäische Kultur-Metropole" verdient. Aber auch die Ausflüge in die Umgebung mit den Städten Pisa, Siena, San Gimignano, Volterra und Lucca mit einer unglaublichen kulturellen Vielfalt würden die Sänger begeistern, heißt es in der Pressemitteilung.
Lucca,. die Geburtsstadt des Komponisten Giacomo Puccini, der insgesamt zwölf Opern mit Welterfolg komponierte wie zum Beispiel "La Boheme, Tosca, Madam Butterfly und Turandot", dürfte für die Sänger von besonderem Interesse sein.
In Viareggio ist zunächst einmal Relaxen angesagt. Allerdings sind auch Besichtigungstouren vorgesehen. Veranstaltungs- und Besichtigungsstress werde es nicht geben. Schließlich will man die Abend unter südlicher Sonne mit Gesang, Vino Rosso und toskanischen Spezialitäten, das Dolce Vita genießen.
Quelle: Borkener Zeitung, 30.05.2009
Samstag, 07. März 2009, 08:26 Uhr
04. „Wir sind Menschen, die gerne singen“
Melodien aus Oper, Operette und Musical begeisterten
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Der MGV Concordia Heiden, der auch den Tenor Uwe Buchmann begleitete, beeindruckte mit Melodien aus Oper, Operette und Musical. (Fotos: Buß)
Borken/Heiden (bus). „Wir sind noch Menschen, die gerne singen“, hieß es in dem Stück von Peter Brettner „Singen mit Freude“, mit dem die Sänger des MGV Concordia Heiden unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll am Sonntagnachmittag im Vennehof Borken ein großartiges, festliches Konzert eröffneten. Melodien aus Oper, Operette und Musical, Stimmen, die mitrissen oder unter die Haut gingen, dargeboten von begeisternden Akteuren, verzauberten die 550 Gäste.
Wie gewohnt begleitete Professor Xaver Poncette die Akteure am Flügel, harmonierte wunderbar mit Solisten, Chor und Instrumentalisten und unterstützte so immer wieder musikalische Glanzpunkte.
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Ausdrucksstark und mit viel Stil - so begeisterte die Sopranistin Susanna Risch beim Konzert im Vennehof Borken. Fotos: Buß)
Die Rhythmusgruppe Heiden, Hans Deing am Akkordeon oder Josef Böing mit der Mundharmonika gelang es mit ihrer Begleitung, wunderschöne, harmonische Klänge zu entfalten.
Charmant führte Angelika Nehm durch das Programm. Sie hatte nicht zuviel versprochen, als sie pure Lebensfreude auf der Bühne ankündigte.
Ausdrucksstark und mit viel Stil begeisterte Sopranistin Susanna Risch unter anderem mit „Je veux vivre“ (Ich will leben) aus Romeo und Julia. Gekleidet in ständig wechselnder Robe, ließ sie ihre Stimme immer wieder strahlend erklingen. Ein besonderes Hörerlebnis war das Stück von Franz Lehár „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt?“, das die Künstlerin gemeinsam mit Uwe Buchmann bot. Mit der Anmoderation, der Solinger Tenor werde jeden Ton messerscharf treffen, lag Nehm auch hier richtig. Die leidenschaftliche gemeinsame Darbietung heimste großen Jubel ein. Buchmann überzeugte ebenso mit besonderen Herausforderungen wie „Kleinzack“ von Jacques Offenbach.
Die Sänger ließen beim „Chor der Jäger und Hirten“ froh die Jägerhörner erschallen oder begaben sich auf die schwierige, anstrengende „Troikafahrt“, die seinerzeit schon Ivan Rebroff besungen hat. Den perfekten Ritt in die große Stadt meisterten Chor und Instrumentalisten bravourös - nicht zuletzt durch die immer wieder perfekte Abstimmung unter den Akteuren auf der Bühne.
Die „Sterne über Amalfi“ brachte der heimische Tenor Anton Denker als Solist gemeinsam mit seinen Sangeskollegen zum Leuchten. Exzellent harmonierte das Duo Risch/Denker beim „Lippen schweigen“ aus „Die lustige Witwe“. Standig ovations gabs noch nach der zweiten Zugabe „Tanzen möchte ich“ aus der Operette „Die Csardasfürstin“ mit Susanna Risch und Uwe Buchmann. Beim rauschenden Finale standen alle Akteure noch einmal gemeinsam auf der Bühne, denn sie sind „noch Menschen, die gerne singen.“
Quelle: Borkener Zeitung, 17. März 2009
Samstag, 07. März 2009, 08:30 Uhr
03. Sänger mit Fangemeinde
Anton Denker singt im Konzert mit Susanna Risch
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Anton Denker Foto: pd
Heiden (pd). Jung, dynamisch und lebensbejahend - und das trotz seiner inzwischen 72 Jahre: So kennen viele Freunde des Chorgesangs den Heidener Friseurmeister Anton Denker. Es sei erstaunlich, dass er mehr als die Hälfte seines Lebens als Chorsänger und vor allem als "Solotenor" auf der Bühne stehe und den tenoralen Glanz seiner Stimme halten konnte, heißt es in der Pressemitteilung.
Der MGV Concordia Heiden dürfe sich glücklich schätzen, einen im Laienchorbereich stimmlich so
begabten Sänger zu haben. Denker habe einen wesentlichen Anteil daran, dass die Konzerte des Männerchors in vier Jahrzehnten durch seine Solobeiträge abwechslungsreich und farbig gestaltet werden konnten. Wenn Denker als Sänger und Solist eine große Fangemeinde habe, dann dürfe man nicht vergessen, dass die Erfolge einhergingen mit seiner Mitgliedschaft in einem leistungsorientierten Chor unter der fachkompetenten Leitung des Musikpädagogen Otto Groll. Mehr als 40 Jahre "Solotenor" beim MGV Concordia Heiden seien Jahre intensiver Probenarbeit, allerdings auch der Freude, des Erfolgs und der Erfüllung. Sein Solo "Wo Liebe ist wird Frieden sein" mit großem Orchester im Jahre 1985 in der Halle Münsterland - beim Konzert mit Hermann Prey werde unvergessen bleiben. Beeindruckend sei sein Auftritt beim Konzert in der Essener Philharmonie im Jahre 2007 gewesen, als er mit 220 Sängern das russische Lied "Die Warjag" vorgetragen habe. Im Rahmen des Jahreskonzertes des MGV Concordia Heiden am 15. März im Vennehof Borken wird Denker gemeinsam mit der Opern- und Operettensängerin Susanna Risch und dem Tenor Uwe Buchmann zu hören sein.
Dienstag, 20. Januar 2009, 18:44 Uhr
Melodien aus Oper, Operette und Musical
Susanna Risch und Uwe Buchmann konzertieren mit dem MGV
Heiden/Borken (pd/hhk). Zu einem festlichen Konzert mit Melodien aus Oper, Operette und Musical lädt der MGV Concordia Heiden am Sonntag, 15. März, um 17 Uhr in die Stadthalle, Vennehof Borken.
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Susanna Risch
Mitwirkende sind die Sopranistin Susanna Risch, der Tenor Uwe Buchmann sowie Anton Denker (Heiden). Am Flügel sitzt wie gewohnt Professor Xaver Poncette, und die Begleitung obliegt der Rhythmusgruppe Heiden. Am Akkordeon ist Hans Deing zu hören und die Leitung hat Musikdirektor FDB Otto Groll.
Susanna Risch, geboren in Trier, erlernte zunächst Geige, Klavier und - bis ins erste Studienjahr hinein Oboe. Sie studierte am "Mozarteum" Salzburg, an der Musikhochschule Karlsruhe (bei Maria Venuti) und an der Opernschule Würzburg Gesang.
Sie besuchte Meisterkurse bei Hilde Zadek, Prof. Ingeborg Most, Prof. Curt Widmer und Prof. Hanna Ludwig und war Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe (Zweiter Jury- und erster Publikums-Preis beim Internationalen Robert Stolz Gesangswettbewerb Wiener Operette 2004 und Preisträgerin des Internationalen Jan-Kiepura- Wettbewerbs für Operette 2005).
Ihr Bühnendebüt gab sie 1997 mit der Partie der Rosalinde ("Die Fledermaus") von Johann Strauss am Theater Erfurt. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit habe sie in die bedeutendsten Konzertsäle Deutschlands wie die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, das Konzerthaus Dortmund, die Stadthalle Wuppertal und die Münchner Philharmonie geführt. CD- und Rundfunkproduktionen sowie Uraufführungen komplettierten ihre künstlerische Tätigkeit.
Ihr Repertoire umfasse ein breites Spektrum vom Barock bis zur Moderne, von Oper und Operette über Kirchenmusik und Lied bis zu Chansons, Jazz, Musical-, Broadway- und Tonfilm-Melodien, welches sich besonders in den zahlreichen Konzerten mit dem Damen-Salon-Ensemble "Pomp-A-Dur" widerspiegelt, dessen ständiger Gast Susanna Risch seit 2003 ist.
Höhepunkte waren außerdem die Mitwirkung bei den Tiroler Festspielen Erl unter Maestro Gustav Kuhn 2002 (wiederum als Fledermaus-Rosalinde), bei den Antiken-Festspielen Trier 2004 (als Eurydice in Carl Orffs "Antigonae"), eine Konzertreise mit den Münchner Symphonikern nach Korea 2004 (mit Beethovens Neunter Symphonie), die Partie der Fiordiligi in Mozarts "Cosi fan tutte" in Mailand 2006 sowie die Partie der Sieglinde in Loriots Version von Wagners "Ring des Nibelungen" ("Der Ring an einem Abend") mit der Staatskapelle Weimar in der Münchner Philharmonie im Februar 2007. Im Sommer 2006 hatte Susanna Risch ihr Fernseh-Debüt bei den Elbland-Festspielen Wittenberge mit prominenten Kollegen wie Rene Kollo, Eva Lind, Erkan Aki und Arndis Halla.
Zur Person
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Uwe Buchmann
Uwe Buchmann wurde in Solingen geboren, wuchs als siebtes Kind von insgesamt acht Kindern auf. Die Liebe zur Musik erkannten die Eltern früh. Begeisterung für den Gesang rief eine Plattenaufnahme des Tenors Fritz Wunderlich hervor, die er in früher Kindheit geschenkt bekam. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann erregte im Gesangverein Aufsehen und wurde als Solist verpflichtet. Musikprofessor George Emil Crasnaru sei 1998 bei einer musikalischen Veranstaltung auf Buchmann aufmerksam geworden. Er hat dem jungen Tenor erste Unterweisungen im Singen gegeben, die ihm solistisches Auftreten in Konzerten und Oratorien ermöglichten. Freunde der MGV-Jahreskonzerte haben Buchmann im März 2006 gehört. Da beeindruckte er mit der Sicht von Verdis Parade-Arie „La donna e mobile“ aus dem „Rigoletto“.
Dienstag, 20. Januar 2009, 18:31 Uhr
01. "Es macht Spaß mit Euch"
Generalversammlung / Ehrungen beim MGV Concordia Heiden / Lob vom Dirigenten Otto Groll
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Die Führung des MGV-Concordia Heiden, Robert Busch (l.) und Heinz Hüning (3.v.r.), mit den Geehrten Paul Nienhoff, Alfons Dunckhöfner, Norbert Oenning, Gerd Linzner, Paul Galle sowie Musikdirektor Otto Groll (r.). (Foto: Eggert)
Heiden (geg). Am Samstagabend spiegelte sich bei der Generalversammlung des MGV Concordia Heiden dasselbe Bild wie bei den Proben wider: Der Vorsitzende Robert Busch freute sich über eine rege Teilnahme, und Dirigent Otto Groll komplimentierte: „Es macht Spaß mit Euch - Ihr seid wunderbar“.
In Zahlen ausgedrückt: 52 Proben fanden statt, im Chor sind 50 aktive, mitsingende Sänger. Von 50 Sängern haben sich im Durchschnitt 39 Sänger beteiligt. Das sind 78,8 Prozent, das förderte die von Schriftführer Josef Becker geführte Statistik an den Tag.
Die Versammlung blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, wobei Robert Busch das Jahreskonzert im Vennehof und den Caféhausnachmittag in der Westmünsterlandhalle gesondert hervorhob. „Bei beiden Anlässen war das Gemeinschaftsgefühl, welches hier gelebt wurde, deutlich zu erkennen“, so Busch.
Nicht nur zum Caféhauskonzert, sondern auch bei den Vorarbeiten waren die Sangesbrüder zur Stelle und krempelten die Ärmel hoch. Sein Dank galt ebenfalls den Frauen, die zu der Veranstaltung für Kaffee und Kuchen sorgten.
Auf der Tagesordnung stand an diesem Tag auch die Ehrung verdienter Mitglieder. Paul Galle, Paul Nienhoff und Norbert Oenning erhielten eine Auszeichnung für 50-jährige Treue, bei der sie mit ihren Stimmen geholfen haben, die Gemeinde Heiden international bekannt zu machen.
Alfons Dunckhöfner ist seit 40 Jahren aktives Mitglied bei den Concordianern und gleichzeitig auch Vereinswirt. „Zur Probe stehen die Stühle im Halbkreis, das Klavier an der richtigen Stelle, der Saal ist geheizt und die Getränke gekühlt. Das verstärkt unseren Eindruck, dass es Dir eine Freude ist Concordianer zu sein“, so Busch in seiner Laudatio.
Ein Vierteljahrhundert dabei ist Gerd Linzner und erhielt ebenfalls eine Anerkennung seiner Verdienste im Chor.
Die nächste große Veranstaltung des Sänger ist das Jahreskonzert, das am 15. März ab 17 Uhr in der Stadthalle Vennehof in Borken stattfindet.
Dienstag, 20. Januar 2009 | Quelle: Borkener Zeitung (Heiden)
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